Welcher Online-Broker?

Pauschal lässt sich das nicht sagen, zumal die Auswahl an Direktbanken sehr groß ist und sich die Konditionen regelmäßig ändern. Ich möchten Ihnen an dieser Stelle die bekanntesten Anbieter und ihre Web-Adressen auflisten:

Die Online-Banken Broker sind zwar alle billiger als die Filialbanken, weisen aber klare Unterschiede im Preis und Angebot auf. Der Broker, der bei einem Ordervolumen von 2000 Euro der billigste ist, kann deutlich teurer sein als ein anderer, wenn es um eine Anlage von 5000 Euro geht.

Tipp: Wählen Sie keine Direktbank, die Gebühren alleine für die Lagerung der Wertpapiere verlangt. Sind Sie ein Typ, der häufig kauft und verkauft, achten Sie auf niedrige Orderkosten. Teuer werden können unausgeführte Orders und Limit-Änderungen. Wenn Sie also mit Kauflimits und Stopps agieren (was ich Ihnen anrate), wählen Sie eine Bank, die diesen Service umsonst anbietet.

Gut vergleichen können Sie über entsprechende Sites im Internet, etwa www.broker-test.de/online-broker.

Tipp: Einige Monate nach Depoteröffnung sollten Sie Ihre Kosten überprüfen. Erscheinen Sie Ihnen zu hoch, sollten Sie noch einmal mit einem anderen Anbieter vergleichen – und gegebenenfalls auch konsequent wechseln. Das kostet keinen Cent: Für den Depotwechsel dürfen Banken keine Gebühren verlangen, das hat der BGH entschieden (AZ: XI ZR 49/04).

Lesen Sie weiter, wie Sie ein Depot eröffnen

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